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Der lange Weg zur „Pferde-Fee“

Shambala`s neuer blog
28. Januar 2019

Der lange Weg zur „Pferde-Fee“

Oktober 1992, mein Sohn Christian eröffnet mir den Zugang zur faszinierenden Welt der Pferde - Ich beginne, mich für Pferde zu interessieren und Vertrauen aufzubauen

Pferde – ich gehöre NICHT zu denen, die von Kindheit an von Pferden fasziniert sind und sich dann irgendwann den Traum erfüllen, Reitunterricht zu nehmen. Ich liebte es, jeden Mittwoch um 17:00 Uhr den Pferdefilm Furie zu sehen, gemeinsam mit Volksschul-Freundinnen und meinem jüngeren Bruder Peter.

Dieser schwarze Hengst und seine innige Beziehung zu dem Jungen fand ich zwar spannend und berührend, aber den Wunsch, selbst reiten zu lernen, hatte ich nie.

Als dann noch in der Oberstufe eine Schulfreundin einen schweren Reitunfall hatte, war für mich klar: Pferde sind schön im Film anzuschauen, aber in natura will ich nichts mit ihnen zu tun haben.

Das änderte sich erst 1992, ich war damals 38 Jahre alt, als mein kleiner Sohn, nach dem er ein Video über Voltigieren gesehen hatte, zu mir sagte: „Mami, ich auch Kunststück auf Pferd“ – wie sehr sich damit mein Leben für immer verändern sollte, war mir an diesem Samstag Morgen nicht bewusst.

Das erste Kleinkinder-Voltigieren relativierte meine Sichtweise auf Pferde nachhaltig: da war ein geduldiger Haflinger, der von einem jungen Mann geführt wurde und Kinder sassen auf einer Decke, die mit einem Gurt mit Haltegriffen am Pferderücken befestigt waren – strahlten – sollten sich „groß machen“, die Arme ausstrecken, oder sich aufknien – ich war fasziniert.

Nachdem mein damaliger Ehemann schon Reiter war, entstand die Idee, dass auch ich Reitstunden nehmen sollte, damit wir ein gemeinsames Familien-Hobby haben.

Meine erste Reitstunde durfte ich dann in England erleben: Einzelunterricht, zuerst Erklärungen des Reitlehrers über Pferde und dann ein magischer Moment in meinem Lebens, im Sattel – das Pferd wird vom Reitlehrer geführt und ich spüre mich in die Bewegung des Pferdes im Schritt hinein – aufgeregt, aber ohne Angst – ich war begeistert.

 

Anders im Westen von  Wien, in einem großen Stall: 3 unterschiedlich große Pferde an einer Longe, die „Reitlehrerin“ mindestens genauso überfordert wie wir Reitanfänger.

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